Cloud-Dienste: Verantwortlichkeiten vor dem Umzug klären
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Nach einer Schulung im Mai 2017 berichteten wir über die TERRA-Cloud-Partnerschaft. Cloud-Dienste eröffnen verschiedene Betriebsmodelle. Welche Lösung passt, hängt von Anwendungen, Daten und den Abläufen im Unternehmen ab.
Ausgelagert bedeutet nicht automatisch geregelt
Wer eine Anwendung oder Daten in ein Rechenzentrum verlagert, sollte die Aufgabenverteilung kennen. Wer verwaltet Benutzerkonten? Wer aktualisiert Anwendungen? Welche Sicherungen bestehen und wie wird eine Wiederherstellung beauftragt? Diese Fragen benötigen konkrete Antworten.
Auch die Verbindung zum Dienst ist Teil der Planung. Fällt der Internetzugang aus, können Arbeitsabläufe eingeschränkt sein. Vor einer Umstellung sollte außerdem klar sein, wie Daten bei einem späteren Anbieterwechsel wieder bereitgestellt werden können. Eine Cloud-Nutzung ersetzt nicht automatisch ein eigenes Sicherungs- und Wiederanlaufkonzept.
Für die interne Abstimmung
- Aufgaben von Anbieter, Betreuung und Unternehmen schriftlich zuordnen.
- Sicherung und Wiederherstellung mit den betrieblichen Anforderungen abgleichen.
- Internetzugang und Möglichkeiten eines späteren Wechsels berücksichtigen.
Die Nachricht von 2017 bildet den Anlass für diese Einordnung. Bei heutigen Vorhaben zählen das konkrete Leistungsangebot und ein Betriebsmodell, dessen Grenzen und Zuständigkeiten verständlich sind.